Archiv | Juli, 2011

Cancún – Tequila, Chocolate Monkey & Walhaie

31 Jul Isla de mujeres

Ich komme mal wieder den Berichten nicht nach. Das liegt aber daran das mir am Tag nicht die Ruhe gegeben wird mal ausführlich über dem Vergangenen zu berichten .. oder das Internet streikt. Aber ganz kurz die wichtigsten Ereignisse zusammenfassen;

Der Flug nach Cancún war eine bequeme Reise. Denn aus unerklärlich erfreulichen Gründen wurde ich eine Klasse hochversetzt. Leckeres Essen, Wein umsonst und mehr Beinfreiheit. Mehr macht die Businessclass auch nicht her.

Jedenfalls. In Cancún angekommen, wurde ich mit dem selben Wetter begrüßt mit dem  ich von Deutschland verabschiedet wurde – Regen. Das Klima tatsächlich ist aber enorm unterschiedlich. Ein 90%e Luftfeuchtigkeit und 30 Grad. Der Regen war da Nebensache. Empfangen wurde ich von meiner madre (Mutter), padre (Vater), hermana (Schwester), hermanos (2 Brüder), abuela und abuelo (Oma und Opa). Sie machten alle einen sehr anständigen und sympathischen Eindruck. Der Opa begrüßte mich mit einem mir überraschend deutschen Akzent: „Ich binn der Oppa.“. Sollte sich aber herausstellen dass das einzige ist unter wenigem was er auf Deutsch sagen kann.

Die 2 Wochen wurden teils in 2 Hotels an anders gelegenen Orten verbracht. Die erste Woche in den Royal Haciendas in Playa del Carmen und die zweite Woche im Royal Sands in Cancún. Bei beiden war es abwechslungsreich.

Zu den Aktivitäten gehörten Schnorcheln, Scuba Diving (Mein erstes Mal!! Super Sache. Schildkröten sehen viel knuffiger aus im Wasser.), Xcaret, Tulum, Chichen Itza, mit Walhaien tauchen und vieles mehr. Ich denke ich lasse hierfür Bilder sprechen.

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Natürlich ist das Nachtleben dabei auch nicht zu kurz getreten. Zwar war es für Spring Break ein wenig zu spät, aber dennoch ging es in einigen Clubs ganz schön zur Sache. Erschwerend machte es die Sache von Pesos in Euro umzurechnen. 1 Euro ist hierzulande etwa 16 Pesos. Bei höheren Beträgen kommt man da schon etwas durcheinander. Die Preise für die Clubs sind erschwinglich. Doch das Coco Bongo war das Geld wert. Ein großer und hochgebauter Raum. Massig Leute. Zuerst dachte ich nicht in einem Club zu sein, sondern bei einer Art Show. Tatsächlich war es so, dass dort Club und Show miteinander vereint wurden. Es war sehr unterhaltsam.

Ich bin längst in Torreón und es ist mittlerweile schon wieder viel geschehen. Wundert euch also nicht über zusammenhanglose Berichte von mir. Was hier alles passiert, kann ich nicht täglich aufschreiben. Ich habe mir ein Twitteraccount eingerichtet und auf der Startseite sichtbar gemacht. Es nennt sich Small Blogging. Dort notiere ich die Dinge die mir eines Berichts nicht lohnenswert genug sind.

Zur Abwechslung etwas aktuelles. Heute fand eine Verabschiedungsfeier von Freunden bei uns im Hause statt. Morgen geht es im Männerpack mit Quads zu einem Jagdgebiet dass meiner Gastfamilie gehört. Ich bin gespannt was mich erwartet.

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2 Wochen später in Torreón

24 Jul

Die Erlebnisse in Cancún sollen natürlich nicht verheimlicht werden, na vielleicht auf ein paar Kleinigkeiten. Aber der Grund des minimalem Zeitsprungs ist meine derzeitige Begeisterung und Gedanken für Torreón. Wenn mir morgen die Zeit und Lust gegeben ist, werde ich auch einen Beitrag über Cancún zzgl. von Bildern rein stellen.

Es ist alles sonderbar. wunderbar. Schwer in Worte zu fassen. Lange Zeit hat es hier in dem zwischen den östlich und westlich Sierra Madres gelegenen Torreón nicht mehr geregnet. Jedenfalls nicht viel. Nicht so viel wie gerade in dieser Nacht, sodass mein Laptop auf Batteriestrom läuft und sämtliche sonst Strom abhängige Apparaturen ausfallen. Ich befinde mich in einem Gasthaus welches integriert im Hofe des Familienhauses liegt. Das Gasthaus erinnert ein wenig an einen kanadisch-spanischen Baustils. Vielleicht die Zutaten zum modernen mexikanischen Baustils, wer weiß. Im Dunkeln sehe ich gerade nicht viel. Das Gasthaus verfügt über große Fenster die einen Blick auf ein langgezogenes Swimmingpool bietet. Das Gasthaus verfügt zudem über eine gemütliche Küche samt Esstisch, einem Fernseher mit Couch, zwei Einzelbetten und einem Badezimmer. All das darf ich dem Zeitraum des Halbjahres mein eigen nennen. Für mich ist das schon mehr als genug.

Die Müdigkeit meldet sich bei mir gerade zu Wort und erinnert mich an die lange Anreise von Cancún bis hierher. Ich fühle mich hier an diesem ersten Tage sehr wohl im Haus .. gar beheimatet. Das Haus liegt in einer Siedlungähnlichen Umgebung mitten in der Stadt. Es kam heute Abend zufällig sogar schon zu dem Vorfall einer Geräuschkulisse einer Schießerei weniger Blocks von hier. Mit folgendem Sirenenlauten der Polizei ließ sich aber aus dem Hofe in Sicherheit nicht mehr vermuten. Schießereien sind nicht unbedingt eine oft auftretende Sache hier, aber auch nicht fremd. Es lässt sich sehen ob ähnliches in den nächsten Wochen auftritt.

Countdown

7 Jul

Das letzte Wochenende noch Abi-Zeremonien (Genau .. ich habe Abitur!!) und nun das Wochenende Abflug nach Mexiko. So gesehen hat es etwas Gutes; ich gelange nicht in diese gefühlte Endlosschleife vom Nichtstun die mir an anderen Abiturienten aufgefallen ist. Allerdings wird mir etwas mulmig zu Mute wenn ich mir vorstellen muss aufs Neue mich von dem Alltagsleben in Deutschland zu verabschieden, das ich noch 2007-08 in meinem Jahr in Amerika so sehnlichst vermisste. Doch es macht mir sehr viel Spaß in unbekannte Länder zu reisen und die Kultur kennen zu lernen. Deswegen wird in diesem Punkt die Nervosität von der immensen Neugierde überschattet.

Aufgefallen ist mir dennoch wie langsam ich den Übergang von meiner Schulzeit in ein neues Leben in meiner Karriere gestalte. Alles geht nur langsam voran, ich komme nicht vorwärts mit dem Packen und Gedanken wollte ich daran auch nicht verschwenden. Viel mehr komme ich gar nicht mehr drum um die letzten Tage noch mit guten Freunden zu verbringen die in meiner halbjährigen Abstinenz sich ebenfalls ins Ungewisse stürzen. Die Wege trennen sich ab hier, und soziale Netzwerke wie Facebook können einen auch nicht daran hindern bei meiner Rückkehr für ein baldiges Wiedersehen zu sorgen. Doch mit wärmsten Erinnerungen an die Vergangenheit schließe ich einen Abschnitt in meinem Leben und schreite mit großen Schritten in die weite Welt hinein und schaue was Sie noch zu bieten hat. Auch wenn es erst mal nur ein leerer Koffer ist.

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