Abdrift in deutscher Kultur

30 Okt

Diese Woche war ich mit Arbeitskollegen von John Deere in dem mexikanischen Bundesstaat Zacatecas. Die ersten Tage waren wir in der John Deere Filiale in der Stadt Fresnillo. Unsere Aufgabe bestand darin Lagerbestände zu überprüfen. In den Tagen bin ich auch einmal dazu berufen worden in die Nachbarstadt Río Grande zu fahren und Fotos von der Filiale für eine Kundenpräsentation zu schießen. Fresnillo ist bekannt für die großen Gold,- und Silberminen, einer der Minen habe ich mir auch angeschaut.

Die letzten beiden Tage bin ich mit einem der Kollegen dann zur Stadt Zacatecas, der Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaats. Vor Ort sind wir mit der Seilbahn, die die drittlängste der Welt sein soll (Schweizer Konstruktion), hoch zum Cerro de la Bufa und uns bot sich ein tolles Panorama.

Seilbahn

Seilbahn

Danach sind wir runter zum Stadtzentrum und sind zufällig Zeuge vom Ende des Rallye Rennens der Panamericanas geworden. Viele Leute, Presseleuten und alte Klassiker von Rennautos zierten die Straße vor einer Kathedrale. Das erste Auto was sich mir erblickt, ist ein Mercedes mit deutschen Flaggen versehen. Das kann ja kein Zufall sein denke ich mir. Wie ich die Straße mit meinem Kollegen dann runtermarschiere, fangen meine Ohren immer mehr deutsche Wörter auf. Ich freute mich wieder Deutsche zu sehen. Zwar nicht grad die Sorte von Deutschen die mir das Bild von Deutschland am liebsten prägt, aber immerhin. Denn solch Bierorgien wie es die Deutschen machen, kenne ich von keinem anderen Land. Unter den Deutschen ist auch der Starkoch Tim Mälzer. Ehrlich gesagt kannte ich ihn vom Sehen und Namen her, aber so direkt wollte mir nicht einfallen wofür er nochmal so berühmt war. Vielleicht aus dem Grund, weil es mich verwirrte ihn in einem Rennkostüm zu sehen. Zu dem Zeitpunkt fange ich an zu zittern, und ich weiß, es war nicht meine Nervosität einen Promi in Natura zu sehen. Es war vielmehr glaube ich der Entzug den ich hatte von der deutschen Kultur. Das hört sich zwar albern an, aber anders kann ich es mir nicht erklären.

Tim Mälzer

Ich mit Tim Mälzer

Auf dem Weg zurück zum Hotel sind wir dann bei dem bekannten 5-Sterne Hotel Quinta Real essen gegangen (s. Artikelbild). Das Hotel ist bekannt für Ihr Hotelzentrum was eine Stierarena darstellt. Nach den Tacos mal aus der etwas gehobenen Küche und ein Glas Wein ging es zurück zum Hotel. Dort haben mein Kollege und ich zum Ausklang des Abends dann das vorletzte Spiel der MLB Series zwischen den St. Louis Cardinals und Texas Rangers angesehen.

Nun bin ich wieder in Torreón und der Sonntag erwartet mich mit einem kleinen Konzertbesuch in einem Museum mit der Familie.

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