Archiv | Dezember, 2011

Everyday

22 Dez

Mir fiel diese Idee ein, einen Artikel zu verfassen über diese alltäglichen Dinge die ich wöchentlich zu mache, denn ich muss mir immer wieder bewusst machen dass gerade die alltäglichen Dinge etwas besonderes sind und auch nicht ewig anhalten. Genau so wie es mit dem Kapitel Schule ist, es scheint nie zu Ende zu gehen und doch geht es zu Ende. Schon bald ist es wieder Weihnachten und für mich bedeutet das gleichzeitig auch schon langsam die Dinge zusammen zu packen .. na ja ich werde ja sowieso wieder mit dem Packen erst am letzten Tag anfangen .. also gut .. zum eigentlichen;

7.00 Uhr – Ich werde für die Arbeit erst um kurz vor neun abgeholt, aber Ricky und Alberto müssen etwas zeitiger los weil Sie noch Schule haben. Stehe also auf und mache das 15.te Türchen des Lindt Kalendars auf dass mir Mama geschickt hatte. Drinne war ein gebündeltes Päkchen Napolitains Schokolade. Genüsslich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7.20 Uhr – Die Morgendämmerung .. 16° Grad sind nun nicht wirklich die Temperatur die ich im Dezember gewohnt bin. Auch jetzt an dem 21. Dezember gibt mir dieses Klima nicht wirklich das Gefühl von Weihnachtszeit. Wären da nicht die Weihnachtsdekoration würde ich Weihnachten wohl sogar ganz überschlafen.

 

 

 

 

 

 

7.25 Uhr – Gefrühstückt wird in der Küche mit dem Essen frisch von der Pfanne. Heute gibt es Rührei mit Bohnenpüree und einem Glässchen Milch. Lecker. Im selben Moment verabschiede ich mich von Ricky und Alberto.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7.35 Uhr – Es bleibt mir also noch Zeit. Also Morgenpost lesen und duschen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9.00 Uhr – Javier, der Bote von LAMSA steht vor der Tür  mit seinem alten Lader. Das Aussehen des Autos lässt auch einen Autolaien wie mich wissen das es die beste Zeit längst hinter sich. Aber über die Zeit habe ich vertrauen zum Auto aufgebaut und verlasse mich stets auf eine sichere Fahrt .. also abgesehen von dem nicht funktionierenden Anschnallgurt. Bis zur Arbeit braucht es etwa 10 Minuten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9.15 Uhr – Dann bereite ich mir erst mal ein Kaffee zu und schau wie die Lage ist, ob es  Arbeit gibt. Was aber nicht der Fall ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9.30 Uhr – Dann dachte ich mir vertreibst du dir die Zeit  mal indem du ein Besuch bei deinen anderen Arbeitskollegen im Finanzabteil machst, bei denen ich zuallererst gearbeitet habe.

 

 

 

 

 

 

 

9.45 Uhr – 10.20 Uhr – Bin ich wieder im Lager und es stellt sich heraus dass der Gabelstapler mal wieder etwas rumbockt. Das Problem war in Kürze dann aber auch schon behoben und wir konnten rechtzeitig als die erste Ware eintrifft verladen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10.30 Uhr – 11.30 Uhr – In einer Stunde wurden die ganzen Items in Teamwork auch schon in die Regale sortiert. Es läuft immer so ab dass Itemlisten den Paketen entnommen werden, zum Durchchecken in ein Büro gebracht werden. Danach entpacken wir die Items und mittels kleiner Zettelchen, die mit Lokationsnummer versehen sind, können wir sie entsprechend in Regale einräumen. (Es sieht zwar mehr so aus als würden wir die Items rücklings in die Regale schmeißen, aber tatsächlich werden auch noch so kleine Schrauben in diesem „Chaos“ wiedergefunden.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

12.00 Uhr – Über den Tag kommen dann immer wieder solcher Lieferungen an .. von Tag zu Tag mal weniger und mal mehr. Luís hat heute Geburtstag und gibt all den Angestellten ein Stück Kuchen aus. Von dem genehmige ich mir nun auch einen.

 

 

 

 

 

 

An dem Morgen haben die Angestellten in der Werkstatt ein kleines Welpen gefunden und über den Tag versorgt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

14.00 Uhr – Mittagspause. Ich mache mich mit Luís gemeinsam wieder auf den Weg nach Hause.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

15.00 Uhr – Die Familie und ich fahren zu einem Golf-Club und essen dort zu Mittag anlässlich seines Geburtstags.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Danach sind wir zurück und ein paar Stunden später indenen ich mich nur etwas hingelegt habe und frisch gemacht habe, kamen Verwandte und Freunde der Familien zu uns nach Haus und haben gemeinsam zu Abend gegessen. Somit ging dann der Tag auch schon zu Ende.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mein Tag verläuft wie Ihr sehen könnt sehr bunt. Ich wollte diesen Artikel schon früher hochladen, war aber das Wochenende mit Luís, Alberto und Freunden bei der La Presa und haben dort drei Tage verbracht. Dazu schreibe ich aber nochmal was.

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Jungfrau von Guadalupe

13 Dez

Montag, der Tag der Mutter Gottes oder auch bekannt in Mexiko unter dem Begriff Jungfrau von Guadalupe. Ich würd mich nicht wagen es zu vergleichen mit dem deutschen Schützenfest im Rheinland, aber ähnlich sieht es schon aus. Musik, bunte Kleider und Dekorationen der Straßen.

Nun sitze ich hier um mir das “Monday Night Football Game” Rams vs. Seahawks mir anzuschauen. Cardinals sind natürlich meine NFL Favoriten, aber in diesem Spiel wünsche ich mir einen Sieg der Rams. Aus dem Grunde damit den Cardinals ermöglicht wird sich für die Finalrunden zu qualifizieren. Dabei trinke ich das mir liebgewordene Getränk Tomatensaft mit Bier.

Iiiiiiih … ja das habe ich auch zuerst gedacht als mir das erste Mal diese Kombination entgegengestreckt wurde. Es war vorerst auch weniger lecker, aber mit der Angewöhnung schmeckt mir es nun sogar ganz gut. Unter Alkoholikern nennt sich die Kombination wohl auch das Morgengetränk für den Mann … na soweit werde ich es wohl nicht kommen lassen wollen.

Jeder mag gerne behaupten wie schnell die Zeit doch vergeht, was jedermann wohl an meiner Stelle in diesem Moment tun würde. Wenn ich dennoch an all das Passierte zurück denke; Cancun, Guadalajara, Durango usw., habe ich doch schon einiges erlebt und kann mich auch kaum beschweren. Die Erde dreht sich nun einmal und es geht weiter. Ich freue mich sogar auch schon auf das was mich in Deutschland erwartet. Drei Wochen sind es nun nur noch .. in der kurzen Zeit kann sich noch viel tun.

Piñata

7 Dez

Ein klitzekleiner Traum hat sich erfüllt dieses Wochenende, indem ich endlich mal in einem Footballspiel mitmachen konnte. Sonst kam mir immer die knappe Zeit dazwischen. Seit 2006 hatte ich diesen Traum als ich das erste Mal Football in einem Team mitgespielt habe mit den Düsseldorf Panthers. Die komplexe Art von Spielzügen die mir allesamt fremd waren, ließen mir nicht die Zeit, bis zu meiner einjährigen Reise nach Arizona, ein Funken von Verständnis von diesem System zu erarbeiten und im Spiel zum Einsatz zu kommen. In Arizona dann war wiederum das Problem dass ich zu Mitte der Saison eintraf und nach den bereits gelaufenen Try Outs keine Spieler mehr zum Einsatz kommen durften. Wieder zurück in Deutschland hat mich das Abiturleben gepackt und .. ihr könnt es euch denken.

So viel zu meiner Vergangenheit zu meiner anwachsenden Leidenschaft zu Football. Das Spiel am Wochenende war zugleich auch das letzte, also das Finalspiel. Mein Team hat gewonnen und es wurde entsprechend gefeiert.

Apropos gefeiert hat auch LAMSA. Am Samstag gab (wer auch immer) eine Party für die Angestellten aus. Es war eine amüsierende Veranstaltung mit musikalischer sowie witziger Unterhaltung. Zum ersten Mal durfte ich mich an der Piñata versuchen. Der runden Kartonagenkugel, gefüllt mit Konfetti und Süßigkeiten sämtlicher Art. Wie ich mich angestellt habe, könnt ihr dem Bild unten entnehmen.

Es sind nun schon keine Monate mehr bis zu meiner Rückkehr nach Deutschland.

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